In diesem Bereich präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an Medienberichten über Anlässe oder Publikationen der Progress Foundation sowie eigene Beiträge unserer Stiftungsratsmitglieder.
Rainer Hank setzt der Angst die Gier gegenüber und zeigt, dass wir es an den Finanzmärkten ... vermehrt mit der Angst zu tun haben. Entsprechend zeigen sich bei den Anlegern die wenig konstruktiven Handlungsmuster Paralyse und Panik. Während die Gier den Aufschwung in realitätsferne Höhen treibt, würgt die Angst die Erholung ab. Es wäre so – Rainer Hank – wünschenswert, wenn Angst und Gier gemeinsam, als sich quasi neutralisierende Faktoren, im Anlageverhalten auftreten würden.
Alexis de Tocqueville schrieb diese Zeilen vor fast zwei Jahrhunderten – und man könnte meinen, er habe dabei auf die Gegenwart geschaut. Mit ruhiger Präzision beschreibt er, wie der Staat in demokratischen Gesellschaften dazu neigt, sich in alle Lebensbereiche auszudehnen: Er übernimmt die Fürsorge, die Erziehung, das Sparen, das Denken. Nicht durch Gewalt, sondern durch sanfte Allgegenwart – bis der Bürger aufhört, sich selbst zu helfen, und stattdessen stets auf den Staat blickt wie auf einen Schulmeister oder Lotsen. Tocquevilles Text ist eine Einladung, die schleichende Erosion der Eigenverantwortung mit frischen Augen zu betrachten.
Wenige Monate nach den Anschlägen vom 11. September 2001 stellte Konrad Hummler eine Frage, die seither nicht an Dringlichkeit verloren hat: Kann eine freie Gesellschaft den Terrorismus bekämpfen, ohne sich dabei selbst aufzugeben?
John Stuart Mills Plädoyer für die Rede- und Gedankenfreiheit ist ein Klassiker unter den Klassikern. Verfasst vor über 165 Jahren, liest er sich heute wie eine direkte Antwort auf die Debatten unserer Zeit – über Plattformsperren, Cancel Culture und die Grenzen des Sagbaren.