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Apropos:

Die Schweiz und die EU: Wichtige, richtige und vergessene "rote Linien"

April 2018

Der Bundesrat hat für sein Verhandlungsmandat zum Rahmenabkommen mit der EU «rote Linien» definiert. Gerhard Schwarz und Rudolf Walser vertreten in ihrem NZZ-Beitrag die Ansicht, dass eine andere Fokussierung auf «rote Linien» notwendig wäre. Die Guillotine-Klausel müsse aufgehoben und ein Schiedsgericht installiert werden, das abschliessend urteilt und nicht dem Europäischen Gerichtshof vorgelagert ist. Zudem sei – gerade auch mit Blick auf die Brexit-Verhandlungen – keine Eile geboten. Vielmehr sei Gelassenheit angezeigt, um die besten Verhandlungsergebnisse zu erzielen.

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Apropos:

Freier Personenverkehr – Ausdruck der Freiheit?

April 2018

An der 46. Economic Conference, die unter dem Titel «Freier Personenverkehr – Ausdruck der Freiheit?» am 9. April 2018 im Zunfthaus zur Meisen in Zürich stattfand, hielt Prof. Reiner Eichenberger einen Vortrag über «Personenfreizügigkeit: Probleme, Denkfallen und Lösungen». Gemäss Eichenberger beruht die Zuwanderung nicht auf dem Arbeitskräftemangel, sondern auf der höheren Lebensqualität in der Schweiz, die ihrerseits eine Folge der besseren Institutionen sei. In der wirklichen Welt habe die Zuwanderung negative Auswirkungen auf das Pro-Kopf-Einkommen. Als Lösung schwebt ihm nicht etwa die Einführung von Kontingenten vor, denn das führe zu grossem Bürokratieaufwand und staatlichen Fehlzuteilungen. Vielmehr schlägt er ähnlich einer Kurtaxe Aufenthaltsabgaben für Zuwanderer vor.

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Eine liberale Idee

Fortschritt und Freiheit sind eng miteinander verknüpft. Ohne Freiheit des Forschens und Suchens gibt es keine wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovation. Freiheit führt zu Offenheit, Wandel und Fortschritt.

In diesem Bewusstsein will die Progress Foundation zur Weiterentwicklung und Verbreitung freiheitlicher Ideen beitragen. Sie unterstützt die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Entwicklung der Zivilisation mit dem Ziel, die sich förderlich bzw. hemmend auswirkenden Umstände zu ermitteln und die gewonnenen Erkenntnisse der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Progress Foundation führt dazu unter anderem Seminare und Kongresse durch und gibt Publikationen heraus. Für beides zieht sie qualifizierte Wissenschafter bei.

Die Progress Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung nach schweizerischem Recht und politisch, wirtschaftlich und ideologisch unabhängig.